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GzSz3000

In eine ?hnliche Richtung ging die Anfrage von Andreas Steffen, der in Berlin unter dem Titel "GzSz3000" eine Ausstellung zur 3000. Sendung der RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" plante.

Ausstellung GZSZ3000

Impressionen der Ausstellung

Als st?ndiger Grenzg?nger reizte mich die Aufgabe, ein solches Boulevard-Thema als Ansatzpunkt f?r eine k?nstlerische Arbeit zu machen. Die sehr deutsche Trennung zwischen E- und U-Kultur ist so l?cherlich, da? es eigentlich jeden Creativen in den Fingern jucken mu?, diese Grenze zu verwischen.

Hinzukam da? die Erz?hlweise der Soap eigentlich der der Cartoons sehr ?hnlich ist, die ich plane. Auch hier werden seperate Handlungsstr?nge entwickelt, die dann untereinander und miteinander verwoben werden und letztlich zu den einzelnen Serien geschnitten werden.

So habe ich mir f?r meine Arbeit vier Schauspieler ausgesucht (Yvonne Catterfeld, Natalie Alison, Daniel Fehlow, Rapha?l Vogt) und habe von Ihnen Portraits angefertigt. Jedes Bild an sich habe ich dann in jeweils 8 Einzelbilder unterteilt.



Diese Unterteilung entspricht der Arbeitsweise der Soap. Handlungststr?nge die die einzelne Person betreffen, werden in Einheiten unterteilt, die dann miteinander verkn?pft werden. So kann man die einzelnen Bildelemente zu den Portrits kombinieren, man k?nnte sie aber auch v?llig wild durcheinanderw?rfeln. Bei der Ausstellung habe ich einige der Elemente auf den Boden gelegt. Ich h?tte auch nichts dagegen gehabt, wenn jemand sie v?llig neu zusammengestellt hat, was nat?rlich niemand gemacht hat.

Dennoch steht ja jedes Teilbild nach wie vor in Zusammenhang zu den anderen 7.

Jedes Teilbild f?r sich ist formal ein eigenst?ndiges Bild, sucht aber doch nach der Komplettierung durch die anderen. Das ist die Arbeitsweise und das Erfolgsrezept der Soaps. Sie erregt die Aufmerksamkeit, befriedigt sie aber nicht
1.2.06 17:45
 


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